
Die "Politische Theorie der bürgerlichen Gesellschaft" zielt auf eine gesicherte theoretische Grundlage der bürgerlichen Gesellschaft und deren realhistorische und ideengeschichtliche Entwicklung - von ihrer Konstituierung bis hin zum späten bürgerlichen Denken. In dieser Zeitspanne entstand eine dreifache Bestimmung des bürgerlichen Subjekts: die Autonomie des Einzelnen, die technisch-industrielle Weltorientierung (der poietische Subjektivismus) und das private Aneignen (der possessive Individualismus). Diese explosive Verbindung hat die bürgerliche Welt durchdrungen. Das bürgerliche Subjekt, die Figur von der größten weltgeschichtlichen Bedeutung, abstrakt, autonom und fest entschlossen, sich zu behaupten und zu bereichern - oder konkreter: Der bürgerliche Kapitalist, der im 17. Jahrhundert das alte England zu einer Markt- und Konkurrenzgesellschaft umschuf, begab sich mit weltgeschichtlichem Elan ins Selbstgemachte, seine Haltung ist Ausbeutung, es führt die industrielle Revolution und den technischen Fortschritt herauf.
BookInteressenvermittlung zwischen Konkurrenz und Konkordanz Studienbuch zur Vergleichenden Lehre politischer Systeme