Description
Mit der vorliegenden Studie habe ich das Ziel verfolgt, das Thema Fremdheit und Fremdenfeindlichkeit umfassend und grundlegend zu untersuchen. Am Bei spiel 16- bis 29jahriger Deutscher und ihrer Einstellungen zu Migranten wird untersucht, wie Fremdheit gesellschaftlich konstruiert wird, wie Fremde gesell schaftlich zu Feinden geraten konnen, welche Funktionen Fremdenfeindlichkeit fUr Individuen und Gruppen besitzt und welche Ursachen fremdenfeindliche Einstellungen beim Einzelnen haben. Besonderes Augenmerk liegt auf der Diskussion und Klarung der grundlegenden Begrifflichkeit und der zentralen Merkmale des Phanomens Fremdenfeindlichkeit, all dies aus einer soziologi schen und sozialpsychologischen Perspektive betrachtet. Die Studie macht den Versuch, fundierte theoretische Diskussionen und ebenso fundierte empirische Methoden und Ergebnisse gleichberechtigt nebeneinander zu stellen, ohne der einen oder anderen Seite ein Obergewicht zu geben. GroBer Wert wurde dabei auf die Lesbarkeit des Buches gelegt, daher wurde auf die Darstellung tech nischer und methodologischer Details verzichtet. In der ersten Fassung dieser Arbeit, die als Dissertation an der Ludwigs-Maximilians-Universitat MUnchen eingereicht wurde, sind entsprechende Abschnitte enthalten. Leser mit speziel lem Interesse daran konnen die Autorin kontaktieren, urn diese in elektronischer 1 Form zu erhalten. An dieser Stelle mochte ich einigen Institutionen und Personen danken, ohne die diese Arbeit nicht moglich gewesen ware: An erster Stelle steht dabei das Deutsche Jugendinstitut in MUnchen. Es ermoglichte mir, die Daten des DJI Jugendsurveys in dieser Studie zu verwenden und die Infrastruktur des Hauses auch nach meiner Beschliftigung in Anspruch zu nehmen.