
Das Internet, soziale Medien und Technologien mobiler Kommunikation stehen für grundlegende Umwälzungen, die etablierte Medienorganisationen unter massiven Anpassungsdruck setzen. Neue Strukturen entstehen, die Geschäftsmodelle und Denkweisen herausfordern und Chancen, Risiken und Nebenwirkungen bereit halten. Das Buch liefert eine facettenreiche Analyse der Veränderungen, die sich aus der Verbreitung digitaler Medien für Massenmedien aber auch für den Journalismus als Prozess und Kernelement modernder Demokratien ergeben. Es behandelt die Pressekrise und diskutiert neu aufkeimende Ansätze der Finanzierung und Produktion von Journalismus. Der Journalismus in der digitalen Moderne, so die Leitthese des Buches, wird seine gesellschaftliche Funktion, Akzeptanz und damit auch ökonomische Tragfähigkeit in dem Maße bewahren, indem er es schafft, sich den gesellschaftlichen und technologischen Realitäten des 21. Jahrhunderts entsprechend neu auszurichten.
BookJournalistenausbildung für eine veränderte Medienwelt Diagnosen, Institutionen, Projekte