Description
Geleitwort Gilt es, die letzten 20Jahre in Wirtschaft und Gesellschaft zu skizzieren, ist sicherlich die Globalisierung eines der prägendsten Merkmale dieser Epoche. Die Auswirkungen haben unweigerlich viele Unternehmen in allen Teilen der Welt zur Entwicklung von Anpassungsstrategien herausgefordert. Die Globalisierung hat die Unternehmensfüh rungen und die Unternehmenskulturen verändert –manchmal schockartig, in vielen Fällen aber schleichend und kaum spürbar. Aber –und das ist eine Quintessenz aus den Entwicklungen – die Unternehmen von heute sind nicht mehr die Unternehmen von vor 20Jahren. Ein Charakteristikum dieser Epoche der Globalisierung von Märkten und der Interna tionalisierung von Konkurrenzverhältnissen ist die Reaktion darauf, die sich in Fusio nen, Joint Ventures, Neugründungen und Partnerschaften zwischen Unternehmen weltweit ausdrückt. Sie sind dabei nicht nur allein durch die Orientierung an Größe und „Economies of Scale“ geprägt, sondern beinhalten auch die Suche nach neuen Formen der internationalen Arbeitsteilung und der Restrukturierung der Wertschöp fungskette, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Während vor 20Jahren noch Kooperationsmöglichkeiten und Konfliktmanagement zwischen Mutter und Tochter gesellschaften vordringliche betriebswirtschaftliche Themen waren, so haben sich heute die Anforderungen an das Management grundlegend gewandelt. Unabhängig von Branchen ist man heute auf der Suche nach neuen Kooperationsmöglichkeiten im internationalen Standortwettbewerb. Immer öfter sehen sich Entscheidungsträger in der Situation, einerseits mitder Konkurrenz im Wettbewerbsverhältnis zu stehen und andererseits gerade mitdiesen schärfsten Konkurrenten auch kooperieren zu müssen. Globale Werte etablieren –regionale Besonderheiten akzeptieren Für die Arbeitswelt von morgen und die Führung der Zukunft ergeben sich hieraus neue Fragen.