Description
Grundlage zur Behandlung der mesonischen Variablen im nukleonischen Vielteilchenproblem ist die Annahme, daB es in guter N~herung m5glich sein sollte, zur Beschreibung des Kerns einen feldtheoretischen Hamiltonoperator (1) (mit Nukleonoperatoren aa und Bosonoperatoren b) zu ver a wenden. Dieser Hamiltonoperator ist dabei insofern als "effektiv" aufzufassen, als er die Nukleonen und Bosonen als "Elementar teilchen" behandelt (keine BerUcksichtigung von inneren Strukturen wie Quarks oder Partonen) und die Wechselwirkung W Formfaktoren enth~lt, die H zu einem mathematisch wohl definierten Objekt machen. Zur Losung des Eigenwertproblems von H k5nnen nun verschiedene N~herungen gemacht werden, die zu diversen physikalischen Aus sagen (im Sinne einer VerknUpfung zwischen physikalischen Ph~nomenen) fUhren. Im Rahmen unseres Forschungsvorhabens wurden die folgenden Methoden studiert: 1. Verwendung von nicht-kovarianter (d.h. Goldstone) St5rungstheorie und die Ver l 3 knUpfung von N-N-Problem und Kernmaterie - ) (Kap. 2). 2. Berechnung der Kernwellenfunktion mit mesonischen Freiheits 4 graden und die Mesonen-Verteilung im Kern) (Kap. 3). Studium von Greensfunktionsmethoden - eine Alternative zur Goldstone -St5rungstheorie - an einem einfachen Beispiel (Kap. 4).-2- 2. Bruecknertheorie mit mesonischen Variablen Die Verallgemeinerung der Ublichen Goldstone-Theorie fUr den Hamiltonoperator (1) fUhrt in einer "Ein-Boson-Austausch -N~herung"zu GleichunlZ:en fUr die N-N-Streuung und die Kern materie, die denen der Ublichen Vielteilchentheorie sehr 1 ~hnlich sind): FUr die N-N-Streuung erh~lt man die sog. 5 KadYSheVsky-Gleichung).