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Product Description Anhand einer Untersuchung seines Staats- und Rechtsdenkens zeigt der Autor, dass Wieland sich in einem langjährigen Prozess zu einem entschiedenen Vertreter des Liberalismus und Vordenker des modernen Rechtsstaats in Deutschland entwickelt hat. From the Back Cover Christoph Martin Wieland (1733-1813) zählt nicht nur zu den bedeutendsten Vertretern des literarischen Rokoko und der Spätaufklärung, sondern beeindruckte sein Publikum zugleich als politischer Schriftsteller. Anhand einer Untersuchung seines Staats- und Rechtsdenkens zeigt Torsten Walter, dass Wieland sich in einem langjährigen Prozess zu einem entschiedenen Vertreter des Liberalismus entwickelt hat. Diesem Verständnis entspricht eine veränderte Konzeption seiner literarischen Werke im Sinne einer "Entstaatlichung" der Handlung und "Verbürgerlichung" der Handlungsträger bei gleichzeitiger Herausbildung einer außerhöfischen politischen Öffentlichkeit. Damit erweist Wieland sich lange vor den Autoren des Vormärz als literarischer Vordenker des modernen Rechtsstaats in Deutschland. About the Author Dr. Torsten Walter studierte Rechts-, Politik- und Literaturwissenschaft und ist als Rechtsanwalt mit den Tätigkeitsschwerpunkten Presse- und Medienrecht in Berlin tätig. Er promovierte 1997 bei Professor Dr. Rüdiger Scholz, Universität Freiburg i. Br.
Keywords
STATE, THELAW IN LITERATUREJUSTICE IN LITERATUREWIELAND, CHRISTOPH MARTIN, 1733-1813