
Die These vom Medienkanzler Gerhard Schröder verkennt, dass jeder deutsche Bundeskanzler seinen eigenen Stil gegenüber den Medien hatte. Dieser Band nimmt den gesamten Zeitraum der bundesrepublikanischen Geschichte in den Blick. Von Konrad Adenauer bis zu Angela Merkel wird untersucht, wie der strategische Umgang des jeweiligen Regierungschefs mit den Medien funktioniert und sich das Wechselspiel von Politik und Medien im Wandel der Zeit gestaltet. Dabei werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert und verschiedene Phasen der Medialisierung der Politik herausgearbeitet.