Description
In der Literatur iiber Wertermittlungen beschranken sich die Autoren nur auf wenige Beispiele. Gewohnlich handelt es sich um allgemein iibliche Standardfalle. Fiir Objek te, die von der Norm abweichen, ist es mitunter recht miihsam, die an vielen Stellen eingestreuten Hinweise und Andeutungen aufzuspiiren. Viele befragte Gutachter empfanden daher den Gedanken an eine Beispielsammlung, auch wenn sie zwangslaufig nur Stiickwerk werden konnte, als niitzlich und forde rungswiirdig. Mit Hilfe des bereitwillig zur Verfiigung gestellten Materials sowie zuganglicher Wert errnittlungen aller Art, vor allem von den Landesbanken, war es moglich, auf sterile und konstruierte FaIle zu verzichten, nur Namen, Ort und Strapenbezeichnungen sowie einige andere das Bankgeheimnis gefiihrdende Angaben mupten geiindert wer den. Die vorliegende Zusammenstellung von Wertermittlungen mit Erlauterungen* setzt fiir den Leser etwas Praxis voraus und ist als Erganzung zur einschlagigen Literatur gedacht wie Stannigel/Kremer/Weyers, Rossler-Langner, Gerardy, Vogels, um nur einige zu nennen. Die Beispiele erheben keinen Anspruch auf Allgemeingiiltigkeit, sondern sollen lediglich ein Gefiihl fiir die Methodik vermitteln, wie eine Wertermitt lung im speziellen Fall aussehen konnte und sei es auch nur, um externe Gutachten nachvollziehen zu konnen. Die verwandten Grundstiicks-, Raummeter- und Miet preise sind hierbei nur als Anhaltspunkte zu sehen. Die Muster wurden auch nicht immer unbedingt iiber einen Kamm geschoren. Aufbauend auf Standardfallen sollen auch seltenere und atypische Objekte beriick sichtigt werden. Die Obergange sind flieBend, sehen doch heute viele Kreditinstitute bereits Tennishallen und Ferienzentren als klassische Beleihungsobjekte an. Auch wenn im iibrigen kleinere Institute mit einem geringeren Beleihungswert operieren, die Probleme bleiben die gleichen.